Unser Pfarrer stellt sich vor:

Mein Name ist Christoph Karle, ich bin verheiratet und 34 Jahre alt.
Aber im Mai wurde ich vom Kirchengemeinderat auf die Pfarrstelle in Hallwangen gewählt und werde im September meinen Dienst als Pfarrer in Hallwangen antreten. Meine Frau wird gleichzeitig Pfarrerin von Wittlensweiler und Igelsberg werden und wir werden gemeinsam im Pfarrhaus in Hallwangen wohnen.

Im Moment bin ich noch als Pfarrer zur Dienstaushilfe im Kirchenbezirk Neuenbürg eingesetzt. Aufgewachsen bin ich im Neckartal, in einer Weingegend unter den Hessigheimer Felsengärten. Nach dem Abitur habe ich in Tübingen und an der Universität Yale in den USA Theologie studiert. Mein Vikariat habe ich in Öhringen in Hohenlohe gemacht.

Zu den bisher wertvollsten Erfahrungen für mich im Pfarramt gehörten besondere Gottesdienste, wie z.B. ein Abendmahlsgottesdienst mit Konfirmanden, eine Osternachtsfeier und verschiedene besondere Predigtreihen. Weitere bedeutende Erfahrungen waren die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, die Vorbereitung einer Glaubenskurs-Kampagne im Bezirk Neuenbürg und die Suche nach neuen Formen von Kirche, die Gemeinden fit machen für die Zukunft.

Nun bin ich gespannt, welche besonderen Aufgaben mich in Hallwangen erwarten und ich freue mich darauf, die Menschen dort kennen zu lernen. Die ersten Kennenlern-Gespräche mit dem Kirchengemeinderat vor der Wahl haben bei mir Vorfreude geweckt und besonders der Leitspruch der Gemeinde hat mich sehr angesprochen: „Wir wollen als christliche Gemeinde durch Offenheit, Achtung und Vertrauen zum Glauben an Jesus Christus einladen und Heimat gestalten.“

 

 

„Weißer Rauch“ über der Evangelischen Kirchengemeinde Hallwangen

Seit ca. eineinhalb Jahren ist unsere Pfarrstelle in Hallwangen vakant, doch jetzt bekommen wir einen neuen Stelleninhaber. Das genaue Datum des Dienstantritts ist noch nicht bekannt.

Unser neuer Pfarrer heißt Christoph Karle und kommt aus Freiburg.

Wir freuen uns über das absehbare Ende der Vakatur und auf den Einzug des neuen Seelsorgers.

Am Sonntag, dem 18.06.17 durfte Kirchengemeinderats-Vorsitzender Werner Müller im Gottesdienst die freudige Nachricht bekannt geben. Er verwies auf das gesungene Lied aus dem evangelischen Gesangbuch Nr. 395: Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist, 

weil Leben heißt: Sich regen, weil Leben wandern heißt. 

Was heißt wandern? Unser Pfarrer Helmut Göltenboth ist vor ca. eineinhalb Jahren abgewandert und wir sind seither vakant.  

Weiter heißt es im Lied:

„Seit leuchtend Gottes Bogen am hohen Himmel stand, sind Menschen ausgezogen in das gelobte Land.“  

Er wollte nicht behaupten, dass Hallwangen das gelobte Land sei, aber es gibt einen Menschen, der ausgezogen ist, neue Wege zu gehen und, wie es in der zweiten Strophe heißt, 

„Gott will, dass ihr ein Segen, für seine Erde seid“ und hier ist mit „seine Erde“ Hallwangen gemeint.

Die dritte Strophe beginnt mit: „Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt, 

er selbst kommt uns entgegen, die Zukunft ist sein Land“ und endet mit:

„Die Tore stehen offen, das Land ist hell und weit“

Werner Müller ließ im Gottesdienst symbolisch den „Weißen Rauch“ aufsteigen und wünschte ihm, Herrn Karle, und unserer Kirchengemeinde, dass unser neuer Pfarrer ein „Segen“ für Hallwangen ist und, dass unsere Tore für ihn offen stehen!